Windradsteuer

Dutzende Riesen zieren das Feld, ein Lüftchen weht und sie schwingen ihr Räder… Brandenburgs Felder werden von Dutzenden von Windrädern bedeckt und viele weitere Windparks sollen noch hinzukommen. Die Windenergie soll genutzt werden und durch Drehbewegungen in elektrische Energie umgewandelt werden. Defintiv stiften solche Windkraftanlagen einen nachhaltigen Nutzen und die Felder sind dafür als Standort am besten geeignet. Doch für viele sind diese Nutzenstifter kein schöner Anblick und aus diesem Grund bittet die erste Stadt in Brandenburg, Luckau in Dahme-Spreewald, die Betreiber solcher Windkraftanlagen zur Kasse. Dadurch das zahlreiche neue Windräder zu den bereits bestehenden hinzukommen sollen, möchte man sich damit mit einer Steuer zur Wehr setzen. Die Höhe der Steuer soll sich dabei nach der in den zwölf Monaten erzeugten Energie richten. Die Einnahmen durch die Steuern sollen der Allgemeinheit zugute kommen und beispielsweise für neue Spielplätze, Parks oder Straßen genutzt werden. Die Steuer soll aus dem Grund eingeführt werden, dass man sich generell durch die Windräder nur belästigt fühlt. Einige Bürger haben sich beispielsweise über den Lärm beschwert, der durch die geräuschintensiven Windräder entsteht.

Mit der Steuer wird das Ziel verfolgt, dass die Kommune mehr an der Ökostrom-Gewinnung beteiligt ist. So könnten die Gemeinden auf direktem Weg beteiligt werden und nicht durch Umwege unterstützt werden. Denn die Gemeinden kassieren bei Windkraftanlagen nur 70 % der eigentlich fälligen Gewerbesteuer und die restlichen 30 % fließen an die Orte, an denen sich die Betriebsteile des jeweiligen Unternehmens befinden.

Naja mittlerweile gibt es ja in Deutschland kaum etwas, was nicht besteuert wird, oder?! Auch zwei der vier Elemente – Wasser und Erde – sind nicht umsonst zu haben, weder die Nutzung noch der Erwerb. Nun könnte man sich doch auch an die Luft machen (Feuer wäre irrsinnig). Denn der Wind wird ja immerhin zu Strom umgewandelt, der dann wirtschaftlich genutzt wird. Ich bin gespannt ob die Stadt Luckau damit wirklich durchkommt. Es ist jedenfalls bundesweit bislang eine einmalige Idee.

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