Sonne für die Tastatur

Man kannte es nur von den kleinen Taschenrechnern aus der Schule: Wenn die Batterie mal wieder schlapp gemacht hatte, dann brauchte man nur Licht und das Ding lief wieder.

Vor einigen Jahren wurde die erste solarbetriebende Tastatur auf den Markt gebracht, von Hardware.net. Das war also die erste Tastatur, die mit Solarzellen ausgestattet war.

Nun hat Logitech mit dem Modell:  Logitech Wireless Solar Keyboard auch solch ein Modell auf den Markt gebracht, das allerdings natürlich viel moderner aussieht 😉 Wie man auf dem Bild erkennen kann, läuft die Tastatur völlig ohne Kabel.  Das heißt, sie läuft über einen internen Akku, der sich mithilfe von Kunstlicht und Sonne wieder auflädt.

Logitech selbst bezeichnet die Tastatur als ” die dünnste Tastatur der Welt”, da sie extrem falch ist. Zu der Tastatur gibt es noch eine App, die man sich installieren kann. Die hat drei Funktionen: sie warnt, wenn nicht mehr genug Energie vorhanden ist, zeigt die Beleuchtungsstärke der aktuellen Umgebung an und informiert über den derzeitigen Akkustand.

Desweiteren hat die Tastatur besonders ergonomisch günstig geformte Tasten, die eine natürliche Haltung der Finger beim Tippen ermöglichen.

Für 80 Euro kann man solch eine Tastatur kaufen. Wer nicht bis Januar warten möchte, kann sich ab November schon exklusiv bei Logitech.de kaufen.

Mich hat das Gerät zumindest von diversen Vorberichten überzeugt und sicherlich wird bei mir im Büro das Ding ab Januar zu sehen sein! 😉

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Green Design

Möbek umgeben uns tagtäglich. Wir sitzen auf Stühlen, wir schlafen in einem Bett und natürlich sind unsere Wohnung und Häuser für gewöhnloch komplett mit Möbeln ausgestattet.

Wer bei der Möbelsuche besonders auf Natürlichkeit achtet, dem liegt ein breites Angebot vor, denn “Öko”-Möbel liegen stark im Trend. Es soll nicht nur “in” sein, sondern auch für eine bessere Umweltvertäglichkeit sorgen – super, in einer Welt, in der sich auch das Umweltbewusstsein in den letzten Jahren stark geändert hat.

Man muss bei “grünen Möblen” natürlich nicht auf die ästhetische Qualität verzichten, denn darauf wird Wert gelegt, wie bei jedem herkömmlichen Möbelhersteller.

Orientieren kann man sich dabei auch wieder an Gütesiegeln, die dann über die Schadstoffebelastung und Qualität von Möbeln informieren. Das bekannteste Siegel dürfte der “Blaue Engel” von 1977 sein, der Produkte aus umweltverträglicher Herstellung kennzeichnet und damit den Unternehmen gleichzeitig ein Marketinginstrument verschafft.

Wer also “in” sein möchte, der setzt auf Holz. Früher haben Völker Wälder einfach schonungslos geplündert, doch heute kann man sogar überprüfen, ob das Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung stammt. Dafür gibt es natürlich wieder Siegel. Setzt jedoch besser auf Holz aus der Umgebung. Denn es ist trotz der Siegel sehr schwierig nachzuvollziehen, ob das Holz nicht trotzdem  aus dem Raubbau im Regenwald stammt!

Meerespiegel steigt…

…schneller und schneller!!!! Man erwartet in 100 Jahren einen Anstieg des Meeresspiegel von etwa 20 Zentimetern. Damit sind die Flacküsten besonders bedroht.

Aufgrund von Forschungen der Geowisschenschaftler an den Küsten von Mecklenbrug-Vorpommern hat sich herausgestellt, dass der Meerespiegel in den nächsten Jahrzehnten extrem beschleunigen wird und somit dem Küstenrückgang weitaus mehr vorantreiben wird, als bisher angenommen. Seit dem Jahre 1850 misst man einen Anstieg des Meeresspiegels von etwa einem Millimeter pro Jahr (an der Ostsee). Aber aufgrund der in den Klimamodellen erwarteten Temperaturanstiege muss man mit einem weiteren Anstieg von 25 bis 30 Zentimetern rechnen. Das ist das Zweieinhalb- bis Dreifache der bisherigen Erwartungen!!! Eigentlich gibt es fast kein Zurück mehr, denn auch wenn man den Temperaturanstieg bis 2050 auf zwei Grad des vorindustriellen Niveaus zu begrenzen, würde der dadurch bedingte Meeresspiegelanstieg trotzdem noch mehrere Jahrhunderte anhalten.

Zahlen belegen den raschen Küstenrückgang. In Mecklenburg Vorpommern sind es derzeit etwa 35 Zentimeter pro Jahr an den Steil- und Flacküsten. Würde der Mensch nicht mit Küstenschutzmaßnahmen dagegen antreten, dann würde sich der Prozess dynamisieren. Doch mehr als die Steilküsten sind noch die Flachküsten gefährdet, insbesondere im Norden Usedoms, auf dem Fischland Darß-Zingst und Hiddensee. Für die Steilküsten besteht die Gefahr des Abbruchs von Felsmassiven.

Maßgeblich an dem Temperaturanstieg beteiligt, sind natürlich wir als Menschen. Fraglich ist, ob es nur halb so dramatisch gewesen wäre, wenn die Menschen viel früher ein Bewusstsein für die Umwelt entwickelt hätten. Leider kann man nur spekulieren und ändern kann man in dieser Zeit auch nichts mehr. Wichtig ist, dass die Prozesse durch die verschiedensten Maßnahmen aufgehalten werden.

Öko-Test! Was ist das eigentlich?

Jeder kennt die Stiftung Warentest und ihre Aufgabe: Produkte auf ihre Funktion und Wirkung testen und dann benoten, ganz klar! Aber was macht die Stftung Öko-Test denn genau und inwiefern kann man sich auf das Gütesiegel verlassen? Dieser Frage bin ich nachgegangen. Öko-Test ist ein Magazin, das seit 1995 verlegt wird und genau die die Stiftung Warentest Lebensmittel und Produkte testet. In verschiedenen Labors werden die ausgewählten Artikel dann auf Schadstoffe untersucht.

Doch was genau sind die Kriterien für ein Gütesiegel?

Laut Wikipedia hat das Unternehmen diese Kriterien selbst festgelegt, achtet vor allem auf genetisch verändertes Material und Schadstoffe (Pestizide oder andere chemische Düngemittel).  Dabei schauen die Labore noch genauer hin als unsere Regierung, die nämlich produkte mit unter 0,9% Gentechnikanteil als gentechnikfrei bezeichnen.

Was bedeutet das Gütesiegel nun für mich?

Das Siegel bedeutet nicht, dass das vorliegende Produkt auch ein Bioprodukt ist. Es beudeutet nur, dass es frei von Gentechnik und Schadstoffen ist (nach einer vom Unternehmen festgelegten Liste) Hier ein Beispiel für Körperpflegeprodukte

Also müsst ihr beim kauf von Produkten mit dem Öko-Test Siegel auch zusätzlich auf ein Biosiegel achten, wenn ihr ein Bioprodukt kaufen wollt. Außerdem solltet ihr euch auch (vor allem bei Pflegeprodukten oder Lebensmitteln) über die inhaltsstoffe erkundigen. Es kann sein, dass viele chemische Stoffe enthalten sind, die lediglich nicht auf der Schadstoffliste von Öko-Test stehen. So ist das Unternehmen 2006 zum Beispiel in Kritik geraten, weil es bei einem Test von Cremes für Kleinkinder nicht ausreichend auf die Krebsgefahr bei der Anwendung hingewiesen hat.

Windradsteuer

Dutzende Riesen zieren das Feld, ein Lüftchen weht und sie schwingen ihr Räder… Brandenburgs Felder werden von Dutzenden von Windrädern bedeckt und viele weitere Windparks sollen noch hinzukommen. Die Windenergie soll genutzt werden und durch Drehbewegungen in elektrische Energie umgewandelt werden. Defintiv stiften solche Windkraftanlagen einen nachhaltigen Nutzen und die Felder sind dafür als Standort am besten geeignet. Doch für viele sind diese Nutzenstifter kein schöner Anblick und aus diesem Grund bittet die erste Stadt in Brandenburg, Luckau in Dahme-Spreewald, die Betreiber solcher Windkraftanlagen zur Kasse. Dadurch das zahlreiche neue Windräder zu den bereits bestehenden hinzukommen sollen, möchte man sich damit mit einer Steuer zur Wehr setzen. Die Höhe der Steuer soll sich dabei nach der in den zwölf Monaten erzeugten Energie richten. Die Einnahmen durch die Steuern sollen der Allgemeinheit zugute kommen und beispielsweise für neue Spielplätze, Parks oder Straßen genutzt werden. Die Steuer soll aus dem Grund eingeführt werden, dass man sich generell durch die Windräder nur belästigt fühlt. Einige Bürger haben sich beispielsweise über den Lärm beschwert, der durch die geräuschintensiven Windräder entsteht.

Mit der Steuer wird das Ziel verfolgt, dass die Kommune mehr an der Ökostrom-Gewinnung beteiligt ist. So könnten die Gemeinden auf direktem Weg beteiligt werden und nicht durch Umwege unterstützt werden. Denn die Gemeinden kassieren bei Windkraftanlagen nur 70 % der eigentlich fälligen Gewerbesteuer und die restlichen 30 % fließen an die Orte, an denen sich die Betriebsteile des jeweiligen Unternehmens befinden.

Naja mittlerweile gibt es ja in Deutschland kaum etwas, was nicht besteuert wird, oder?! Auch zwei der vier Elemente – Wasser und Erde – sind nicht umsonst zu haben, weder die Nutzung noch der Erwerb. Nun könnte man sich doch auch an die Luft machen (Feuer wäre irrsinnig). Denn der Wind wird ja immerhin zu Strom umgewandelt, der dann wirtschaftlich genutzt wird. Ich bin gespannt ob die Stadt Luckau damit wirklich durchkommt. Es ist jedenfalls bundesweit bislang eine einmalige Idee.

Dachbegrünung

Früher in der Schule wurde nach einer langen Zeit die Turnhalle renoviert und das auch von außen. Ich habe mich gefragt, was aus dem Dach wird, da bis zum Schluss der Bauarbeiten keine Ziegelsteine geliefert wurden. Erst später habe ich bemerkt, dass die Dachfläche bepflanzt wurde. Früher konnte ich das nie verstehen udn mittlerweile weiß ich, was es damit auf sich hat. Es sieht nicht nur schön aus, sondern stiftet gleichzeitig auch Nutzen und man extrem viel Geld sparen. Denn das Gründach schützt die Dachabdichtung vor Extremtemperaturen, Hagel und Witterungseinflüssen und verdoppelt so ihrer Lebensdauer. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen aus unserem Dach auch ein “Pflanzenparadies” zu machen. Irgendwann in nächster Zeit würde eine Renovierung eh fällig sein.

Das Dachgrün verdunstet den Niederschlag und die Luftfeuchtigkeit bis zu 90 %, kommt immer auf die Vegetation an.  Somit wird die Kanalisation insbesondere bei Starkregen entlastet.  Somit trägt eine Dachbegrünung auch effizient zur Gebäudekühlung, Luftbefeuchtung und Feinstaubfilterung bei. Auch für viele Lebewesen wird ein neuer Lebensraum geschaffen. Mein investiertes Geld wird doppelt genutzt und führt zu einer nachhaltigen Lebensweise. Allerdings darf man das natürlich nicht vernachlässigen. Eine Dachbegrünung muss mindestens genauso intensiv gepflegt werden, wie die “normalen Blumen” im Garten.

Eine Sache muss allerdings auch beachtet werden: die Dachneigung. Die spielt nämlich eine erheblich Rolle. Am vorteilhaftesten ist eine Dachneigung mit etwa 5 bis 12%. Unser Dach hat eine Neigung von 16 %, also dürfte das keine weiteren Schwierigkeiten mit sich bringen. Zumindest müssen nicht besondere bauliche Vorkehrungen getroffen werden, damit ein Abrutschen des Substrates verhindert wird. Wenn wir zusätzlich noch einen Zuschuss bekommen, dann steht der Dachbegrünung nichts mehr im Wege. Jetzt muss nur noch meine Frau überzeugt werden. Pflanzen und Unkraut zupfen müsste sie ja nicht, dass erledigt sich fast alles von allein 😉

Bio-Bauern

Ich habe einen Bekannten, der einen Bio-Bauernhof in Münchehofe bei Brandenburg besitzt. Der Ort wird wahrscheinlich niemandem geläufig sein, aber das ist nebensächlich. Denn es geht er darum, dass viele Landwirte durch Sparziele um ihre Existenz fürchten.

Mitte dieser Woche wurde sogar Brandenburgs Agrarminister eingeladen, sich den Weg von der Bio-Milch der Kuh bis in das Supermarktregal zeigen zu lassen. Dazu luden Öko-Landwirte und betonten insbesondere, dass ihre Existenz bedroht ist. Unter diesen Landwirten war auch mein besagter Bekannter.  Die Bedrohung wird ernst, seitdem immer mehr Einsparungen im Ministerium vollzogen werden. Laut Carl, meinem Bekannten, sollen es sogar 16 Millionen sein, die bis 2011 gekürzt werden sollen, das sind dann über 40 % der Landesmittel im Agrarbereich. Somit ist also besonders sie Öko-Branche betroffen. Letztendlich wurden Ziele gesteckt, die bei 500 Millionen € liegen, die man für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum zur Verfügung haben möchte. Aber sicherlich sind das auch wieder nur Aussagen, ehe Taten folgen, müsste man eh abwarten. Besonders würden die osteuropäischen Produzenten die Preise beeinflussen und somit ist der Bio-Markt hart umkämpft. Was sollen denn erst Neueinsteiger dann machen? Wenn die ihre Förderanträge abgeben, dann können sie doch mit 70%iger Sicherheit damit rechnen, dass diese abgelehnt werden. Da bin ich dann doch froh, dass ich einen standhaften Job habe und mir darum keine Sorgen mehr machen muss. Doch Carl kann einem schon Leid tun, denn er ist auf die Förderung angewiesen.  Ohne die Förderung müsste er wahrscheinlich aufgeben. Damit ist er sicherlich nicht der einzige Bio-Bauer ohne gewisse Zukunft!!!